Marik Roskop

Description:

Name: Marik Roskop

Rasse: Mittelländer
Kultur: Mittellänische Städte
Profession: Alchimist – Bund des roten Salamanders
Geschlecht: Männlich ♂
Stand: Obere Mittelschicht
Gottheiten: Zwölfgöttliches Pantheon ( besonders Hesinde und Phex )
Grösse: 1,86 Schritt
Haarfarbe: Schwarz
Geburtsort: Angbar
Gewicht: 86 Stein
Augenfarbe: Blau
Geburtstag: 24. Phex (März) / 990 BF

Bio:

Der Glückstag, ein Tag des Spaßes und des Traviasneck – nicht der passende Tag für den Satz: „…bei Tsa! Ich glaube es geht los!…“
Gerade als das abnehmende Madasmal Aves im Zeichen des Fuchses passierte, verstummten die heißeren Schrei, welche das neue Leben ankündigten. Edala Roskop lag schon seit dem Nachmittag in den Wehen und konnte nun zum ersten Mal ihren Sohn betrachten. An diesem 24. Phex 991 BF erblickte Marik Roskop das Licht der Welt – wie Wahr, ein Glückstag.

Juwelen, Rubine und Saphire, damit kannte sich Edala aus, jedoch war die Erziehung eines Säuglings nicht ihre Stärke. Folglich nahm sich Thisdan seiner an und erzog Marik, wie sein Vater ihn zuvor. Sobald der Zögling aufrecht stehen konnte nahm in sein Vater mit durch die Stadt. Meist endeten diese Ausflüge in einer Taverne oder bei Thisdans altem Reisegefährten Artaxom groscho Lintoscho, einem Angroschim dessen Bart so lang wie Marik groß war.
Während die Kameraden sich ihren Kartenspielen hingaben, durfte er in der Werkstatt spielen. Die Hobelbank wurde das Schiff, dass vor gefährlichen Flusspiraten bewahrt werden musst, die Harfe zum Gefängnis eines Schwarzmagiers und das Krummhorn zur Zauberlampe, welche jeden Wunsch erfüllte.

Eines Tages als Marik gerade mit Topf und Besenstiel über den Schwertkönig triumphierte, stieß er mit einem gekonnten Rund-um-Schlag ein Glas von einem Tisch. Im nächsten Moment schwebte es in der Luft, als ob Sumus Griff es nicht erreichen könnte. Als er Zuhause seinem Vater davon erzählte sperrte sich dieser besorgt ins Arbeitszimmer. Schließlich gab er ein Schreiben an seinen ehemaligen Studienkollegen und Freund Magister Magnus Tsael Dolvarn vom Bund des roten Salamanders, auf.
Einige Monde verstrichen bis der soeben genannte mit seiner Tochter, Belona Dolvarn und seinem Schüler Fredo Gerrich ankamen. Der Schwefelgeruch in seinem Mantel und die angesengten Augenbrauen verriet sein eigentliches Handwerk – die Hohe Alchemie.
Nach einigen magischen Analysen, brannte Magister Magnus Tsael Dolvarn darauf, Marik nach Andergast mitzunehmen und ihn auszubilden – sehr zum missfallen seines Schülers. Kurze Zeit später setzten sich die Räder der Kutsche schon in Bewegung.

Götterlauf für Götterlauf vergehen, und Marik wuchs zum jungen Mann. Aus der anfänglichen kleinen Fehde zwischen den Schülern, wurde ein rivalisierender Wettstreit um die Gunst des Meisters. Zwischen der Laborpraxis, dem theoretischen Elementarismus und der angewandten Thaumaturgie fand sich immer Zeit für das Boykottieren des Anderen – austauschen von Etiketten, verstecken der Bücher, verdünnen der Alchemica, … – der Fantasie wurden keine Grenzen.
Zugleich zerstreute etwas neues die Gefühlswelt des jungen Marik. Belona schien von Rahja selbst mit bezaubernder Schönheit gesegnet worden zu sein und sein Herz für sich zu beanspruchen, wie er ihres.
Am Ende seiner Ausbildung bat er seinen Meister um die Hand seiner Tochter.

„Ihr wollt also die Hand meiner Tochter, meiner Belona. Wir hab euch unablässlich geprüft, doch nun werde ich euch in der Wildnis aussetzen. Mit Scharfsinn und Willenskraft sollt ihr den unbarmherzigen Gefahren trotzen und euch als Würdig erweisen. Denn zurückkommen werdet ihr als mein Schwiegersohn, … oder gar nicht.“

Mit diesen Worten brach der Jüngling auf.

Marik Roskop

Das Borbarad Projekt Akumalach