Ortosch

Description:

Rasse: Brilliantzwerg
Kultur: Brilliantzwerg
Profession: Bastler
Geschlecht: Männlich
Stand: Mittelstand
Gottheiten: 12e + Angrosch
Grösse: 66,5 Finger (133cm)
Haarfarbe: rotbraun
Geburtsort: Bergk. Lorgolosch/Schatodor
Gewicht: 53 Stein
Augenfarbe: braun
Geburtstag: 5. Ingerimm (Mai)/ 968 BF

Bio:

Ortosch groscho Oromboloschin aus der Sippe Foslarin

Geboren in Schatodor, der Hauptstadt des Bergkönigreiches Lorgolosch, hatte der junge Ortosch eine äußerst glückliche Kindheit. Da er aus einer, durch den Vorsteher der Akademie von Schwert und Stab zu Gareth, zu Bekanntheit gekommenen Sippe stammt, fehlte es ihm an Nichts.
Sein Vater Orombolosch groscho Ortaxin, ein begnadeter Mechanikus, lehrte sein einziges Kind sein eigenes Handwerk. Er war ein strenger Lehrer, da er wusste, dass seine Frau, die Mutter von Ortosch namens Thorgrimma Tochter der Thorescha, dem jungen Angroscho genügend Liebe und Zuneigung schenken würde.
So wuchs Ortosch wohl behütet zu einem ebenso begabten und ehrgeizigen Mechanikus wie sein Vater heran, obwohl er sich lieber selbst als Bastler bezeichnete. Ortosch interessierte sich schon früh auch für anderes Handwerk und so kam es das er viel herumexperimentierte und so manch nützliche aber auch verrückte Erfindung machte.
Als er von seinem Vater nahezu alles gelernt hatte zog es ihn in die Ferne und so verließ er seine Eltern und die Hauptstadt des Königreichs um neue Handwerksgeheimnisse zu erlenen und auch um Ideen für weitere nützliche Spielereien und Maschinen zu sammeln.

Sein erstes Ziel war Beilunk, wo er, bei dem Bruder seiner Mutter Fulbasch groscho Felgorin, die fortgeschrittene Arithmetik und Geometrie, welche ihm später durchaus nützlich war, erlernte. Dort brachte er auch einige seiner Maschinchen zu wahrlich phexsischen Preisen an staunende Beilunker.
Aber Ortosch war ein praktisch veranlagter Angroscho und so hielt es ihn für einen Zwergen nur kurz, nämlich nur ein Jahr, bei seinem Onkel. Er brach auf um bei einem Freund aus Fulbaschs Jugendtagen weiter ausgebildet zu werden. So kam er nach Wehrheim zu Meister Dragax groscho Dublin. Dort lernte er das Schmieden von Waffen, Rüstungen und Schilden und auch wie man damit umzugehen hat. Genauso beschäftigte er sich mit Belagerungswaffen und Maschienen die der Verteidigung der Stadt dienlich waren.
Das herstellen von Waffen faszinierte Ortosch schon mehr als nur Zahlen und Dreiecke doch würde er nur das Schmieden von Waffen nie seine Leidenschaft nenne. Er liebte es Sachen neu zu erfinden oder Vorhandenes zu modifizieren. In der Werkstatt seines dortigen Meisters entstand auch Ortoschs bis heute liebste Erfindung, welcher er den Namen Angroschs List gab. Es handelt sich dabei um ein Metallschild, unter oder besser in welchem ein Mechanismus angebracht war mit der man den Feind im Kampf überraschen konnte in dem man wie aus dem Nichts einen Bolzen auf ihn abfeuerte.
Nach drei Jahren in Wehrheim zog es ihn weiter. Seine Neugier trieb ihn gen Süden nach Gareth, wo Saldor Sohn des Sablon aus der Sippe Foslarin, ein entfernter Verwandter von Ortosch, die Leitung einer Magierakademie inne hatte.
Er stattete ihm einen Besuch ab doch leider nur um festzustellen, dass der Akademieleiter nur noch wenig mit dem zwergischen Lebensstil am Hut hatte. Nichts desto trotz konnte er ihm ein Empfehlungsschreiben abschwatzen um bei einem hiesigen Tresorbauer, welcher auf den Namen Mirshak groscho Brodumurrin einer fremden ambosszwergischen Sippe aufgenommen zu werden.
Dort konnte er sein mechanisches und feinmechanisches Wissen unter Beweis stellen und verblüffte seinen Lehrer von der ersten Minute an. Ortoschs Fingerfertigkeit suchte Seinesgleichen. Kein Schloss konnte seinen flinken Fingern standhalten, denn ein Tresorbauer muss natürlich nicht nur wissen wie man ein solches Schloss konstruiert, sondern auch wie man es überwindet um es anschließend verbessern und sicherer zu können.
Er lernte viel und führte ein, wie er fand, schönes und ruhiges Leben. Doch die Ruhe sollte bald vergessen sein.
Denn im garether Museum für Reichsgeschichte wurde ein Posten als „Haustechniker“ frei. Und da Ortosch, seiner Meinung nach genug gelernt hatte, suchte er um diesen Posten an um auch einmal unter Menschen zu kommen.
Es dürfte wohl weniger das Empfehlungsschreiben seines derzeitigen Meisters, welcher schon den einen oder anderen Tresor für die wertvollsten Stücke im Museum gebaut hatte, als vielmehr sein Sippenname, welchen jeder gebildete Garether kannte, gewesen sein, was ihm den durchaus begehrten Posten einbrachte.
Er hatte allerlei Aufgaben. Es galt etliche Schlösser zu warten und auf neuesten und somit sichersten Stand zu bringen, Truhen zu sichern und sogar einen kleinen Lastenaufzug sollte er planen. Doch am besten gefiel es Ortosch die alten Museumsstücke instand zu halten. Vor allem der Ogerlöffel faszinierte ihn. Es war zwar ein plumpes Katapult, doch die Tatsache, dass ein Oger es gebaut hatte wollte er nicht glauben.
Der ein oder andere würde sein Leben noch immer als ruhig bezeichnen, da er so gut wie jede Woche dieselben Dinge zu erledigen hatte putzen, Kerzen austauschen, Scharniere ölen, Fenstergläser wechseln und und und.
Doch eines Nachts als er an einem äußerst komplizierten Zwergenschloss arbeitete, hörte er merkwürdige Geräusche aus dem Keller. Ortosch hatte wohl eher mit einer Ratte als mit sonst etwas gerechnet. Sein Glück war es wohl, dass er erst am selben Tag einige Besucher im Museum von Wolfsratten, und wie gefährlich diese nicht sein könnten, reden gehört hat, und so griff er zu seinem Schwert und seinem Spezialschild, und stieg die Treppen hinunter. Dort begegnete er aber beim besten Willen keiner Ratte. Denn es machten sich gerade zwei Einbrecher an einem Tresor im Keller zu schaffen. Ortosch wusste, dass diese zwei Halunken noch ein Weilchen mit dem Schloss zu kämpfen haben würden. Und so holte er seelenruhig seine Fledermaus, die er noch aus Kindestagen bei sich hatte aus der Tasche, und schleuderte sie dem ersten Gauner entgegen. Er war recht geübt darin und fesselte dem überraschten Dieb sogleich die Beine zusammen, sodass dieser beim Versuch sich umzudrehen zu Fall kam. Gegen den zweiten Gegner kam ihm das Training mit Schild und Schwert, welches er in Wehrheim des Öfteren praktiziert hatte, zugute. Als er vor seiner finalen Attacke noch einen Bolzen unter seinem Buckler hervorschoss, welcher seinen Widersacher endgültig aus dem Konzept brachte, stand dem Sieg nichts mehr im Wege. Die Garether Wache erledigte wenig später den Rest und der Hauptmann war fasziniert von dem trickreichen Waffenarsenal Ortoschs.
Dieses Ereignis dürfte auch der Grund für die Aufträge, die er daraufhin bekam, gewesen sein. Ortosch sollte nämlich für einen Beamten Trickwaffen, Stiefel mit verborgenen Klingen, sogenannten Ritterspornen, und Fallen zusammenbasteln.
Nachdem er diese Aufgaben auch zur Zufriedenheit des Auftraggebers erfüllte erhielt er eines Tages einen Brief von selbigen. Er traf sich wenig später mit einer dubiosen Gestalt in einer Taverne um dort allerhand Sachen von KGIA und Spezialaufträgen zu hören. Doch wo Ortosch genau hinhörte war als man ihm seine Bezahlung nannte. Diese war nämlich nicht zu knapp. Der Umstand, dass er niemandem von seinen Aufträgen erzählen durfte störte ihn nicht im Geringsten.

So brach er später in mancher Nacht gemeinsam mit ihm unbekannten Agenten oder alleine in Häuser und Villen ein und stibitzte auch dem einen oder anderen Bürger seine Tasche um Informationen für seine Auftraggeber zu erlangen. Doch das waren ausnahmen. Viel häufiger sollte er seinem eigentlichen Handwerk, dem Basteln und Erfinden neuer Hilfsmittel für solche Nacht und Nebelaktionen, nachgehen.

So konstruiert er bis heute noch etliche Fallen Trickwaffen und Spielereien, und wartet auf den nächsten abenteuerlich klingenden phexischen Auftrag der ihm, wenn schon nicht zu Ruhm, dann wenigsten zu Reichtum verhelfen wird.

Ortosch

Das Borbarad Projekt Ortosch